Univ. Prof. Dr. Veronika Cummings

Veronika Cummings ist Humangeographin mit Schwerpunkt in sozialgeographischer Urbanitäts- und Globalisierungsforschung im 'Globalen Süden'. Vor ihrem Ruf auf die Professur für Humangeographie an die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz war sie als Senior Research Fellow am Middle East Institute der National University of Singapore sowie als Visiting Assistant Professor an der German University of Technology in Muscat im Sultanat Oman tätig. Hiervor war sie als Post-Doc Assistentin in der Arbeitsgruppe Kulturgeographie an der RWTH Aachen. Sie promovierte an der Philosophischen Fakultät der Universität Passau mit ihrer Dissertation (Dr. phil.) über die Produktion sozialer und räumlicher Ungleichheit in den Favelas in Salvador da Bahia (Brasilien). Das Diplom-Studium der Geographie und Soziologie absolvierte sie an der Julius Maximilians-Universität Würzburg und der Université de Caen (Frankreich).

Ihre aktuelle Forschung beschäftigt sich im Kern mit dem Zusammenspiel entgrenzter Verantwortung im post-globalisierten Zeitalter und gesellschaftspolitisch-räumlichen Aushandlungen, besonders vor dem Hintergrund von internationaler Migration, nation-building Prozessen, Zugehörigkeit und Exklusion/Inklusion. Diese Perspektive einer geographischen Philosophie, einer Geo-Ethik, verfolgt die Formulierung angemessener Normative unter Berücksichtigung historischer Verantwortung, (un)gleicher Verteilung von Ressourcen und Zugängen zu unterschiedlichem Kapital.

Wissenschaftsdisziplinär verortet sich ihre Forschung an der transdisziplinären Schnittstelle von Development Studies, Humangeographie und Globalisierungsforschung. Theoretisch sind ihre Arbeiten im Denken kritischer Sozial- und Gerechtigkeitsphilosophie, einschließlich postcolonial studies, sowie praxeologischer Theorie eingebettet. Empirisch arbeitet sie v.a. mit ethnographischen Methoden im Rahmen qualitativer Sozialforschung.

Tabellarischer Lebenslauf: CV_VeronikaCummings_2021

Forschungsprojekte (profilbildende Auswahl)

Kurzbeschreibung

Mit Blick auf gegenwärtige gesellschaftspolitische Praktiken in den jungen Nationalstaaten Singapur, Oman und Mauritius reflektieren wir das historisch gewachsene kosmopolitische Miteinander in seiner gegenwärtigen Aushandlung für Identität und Zugehörigkeit. Als zeitliche Rahmung gilt jener gegenwärtige Zustand der Post-Globalisierung, in welchem Migration, Mobilität und Entgrenztheit von zeitlichen, räumlichen, gesellschaftlichen und kommunikativen Möglichkeiten zu einer selbstverständlichen Disposition geworden sind, die sich gegebenenfalls auch wieder in eine neue Begrenztheit umkehren werden. Der Fokus liegt dabei auf Gesellschaftspolitiken in Abgrenzung zu Kulturpolitik, da letztere häufig ideologisch inspiriert bzw. von herrschenden Eliten und deren politischen Interessen im Rahmen von nation building-Prozessen dirigiert werden. Die Anerkennung pluraler Gesellschaftszusammensetzungen als Realität wird zusammengebracht mit gesellschaftlichen Entwürfen, die Entwicklungen und Aspirationen von Gesellschaften in Transformation reflektieren.

(Gemeinschaftsprojekt mit Elisabeth Sommerlad, seit 2022)

Zusammenfassung

Im noch relativ jungen Nationalstaat Oman untersuchen wir die Herausforderungen einer zunehmend international orientierten Gesellschaft. Einmal sind hier die neuen Möglichkeiten postmoderner Lebensstile (v.a. im Hauptstadtgebiet Muscat) dank hohen Renteneinkommens aus den Erdöl- und -gaseinkommen zu nennen; diese kollidieren jedoch mit Fragen zur ökonomischen Diversifizierung, welche v.a. im Tourismussektor Erfolg versprechend verhandelt und praktiziert wird. Die Öffnung für internationalen Tourismus bringt weitere Herausforderungen für das kulturelle Leben der omanischen Gesellschaft mit sich. Diese lebt zudem weiterhin starke familien- und stammesorientierte soziale Strukturen, die mit der zunehmenden Internationalisierung der Gesellschaft durch ausländische Arbeitskräfte, ebenso wie durch die arbeits- und bildungsbedingte Mobilität junger Omani herausgefordert wird. Schließlich sind ebenfalls die politischen Neuordnungen bzw. Fortschreibungen zu nennen, die sich im Spannungsfeld zwischen Selbstzuschreibungen und Kosmopolitismus sowie dem jüngeren Identitätsprozess im Zuge des nation-building, Bedürfnis nach Stabilität (nach innen sowie in der Region) und gleichzeitig der weiteren Einbindung und weltweiten ökonomischen Vernetzung bewegen.

Forschungsförderung des Landes Rheinland-Pfalz (seit 2019)

Zusammenfassung

Die Staaten des Gulf Cooperation Council (GCC) teilen mit Singapur und Malaysia strukturelle und gesellschaftspolitische Herausforderungen im Umgang mit
ArbeitsmigrantInnen, die sich aus der Anwerbung ausländischer Arbeits- und Fachkräfte im
Zuge der raschen ökonomischen Modernisierungsprozesse ergeben: hierzu zählen das
Nebeneinander multipler Religionen, sozialer Unterschiede, Privilegien, Rechte etc. im
Konflikt mit geringen Integrationsmöglichkeiten in die Gastgesellschaften; die zunehmende
Verflechtung in Globalisierungsprozesse und Interaktion mit internationalen Partnern bei
parallel weiterhin wirksamen traditionellen Strukturen und rigiden Migrationspolitiken; sowie
v.a. der Konflikt zwischen der hohen Abhängigkeit der Arbeitsmärkte von ausländischen
Arbeitskräften und den verschärften Nationalisierungsstrategien zur Sicherung von
Arbeitsplätzen im privaten Sektor für die eigene Bevölkerung.
Das Forschungsprojekt beleuchtete die gesellschaftspolitisch hochrelevanten Forschungsfelder internationaler Migration und damit verbundener soziopolitischer Transformations- und Entwicklungsprozesse. Eine
vergleichende Analyse von Oman und Qatar, als Repräsentanten des GCC, mit Singapur
und Malaysia als ökonomische Zugpferde des ASEAN, diente dazu, den Umgang mit den
zunehmenden gesellschaftspolitischen Spannungen und diesbezügliche Lösungen für ein
sozial, politisch und ökonomisch nachhaltiges und transnationales Immigrationsmanagement
aufzudecken.

Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Ministry of Foreign Affairs Singapore and the  National University of Singapore (Förderzeitraum 2014-2017).

Zusammenfassung

Internationale Arbeitsmigration stellt für die Entwicklung des Sultanats Oman seit vier
Jahrzehnten ein unverzichtbares Moment dar. Den Konzentrationspunkt der Zuwanderung,
insbesondere gering bis hoch qualifizierter Arbeitskräfte aus Europa und Asien, bildet die
Hauptstadtregion Muscat. Infolge der außergewöhnlich hohen und raschen Wachstumsdynamik
erfährt die städtische Gesellschaft einen intensiven Heterogenisierungsprozess, der
im Stadtraum spezifische Fragmentierungserscheinungen forciert.
Mithilfe biographisch-narrativer Interviews wurden die Identitätskonstruktionen ausgewählter migrantischer Communities untersucht, ebenso wie deren Integrations(möglichkeiten) und sozialen Positionen in der omanischen Gesellschaft und den Arbeitsmarkt entlang nationaler Zugehörigkeitslinien. Darüber gelang es, den Entstehungskontext der Heterogenisierungs- und Fragmentierungsprozesse durch
Alltagspraxis aufzudecken. Konzeptionell konnten weiterführende Erkenntnisse zu alternativen Entwürfen gesellschaftlicher Assimilationsvorstellungen westlicher Provenienz gewonnen werden.

Gemeinschaftsprojekt mit Prof. Dr. Carmella Pfaffenbach (Kulturgeographie, RWTH Aachen) seit 2010.

Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Förderzeitraum 2011-2013.

Zusammenfassung
Favelas sind, als eine Form der ungleichen sozialen Realitäten brasilianischer Metropolen,
seit langer Zeit im Fokus der politischen und medialen Aufmerksamkeit – vorwiegend
jedoch als negativ konnotierte, unkontrollierbare Gewalt- und Risikoräume und als
Bedrohung für die städtische Ordnung. Das Forschungsprojekt setzte daher bei der Analyse
des dichten kleinräumigen Nebeneinanders der ungleichen Stadtwelten in der
nordostbrasilianischen Küstenmetropole Salvador da Bahia an, um den urbanen Raum in
seiner sozialen Konstruktion zu verstehen.
Im Sinne einer kritischen sozialgeographischen Stadtforschung wurden die Mechanismen
ungleichheitsreproduzierender Räume und damit verbundene Alltagsrealitäten untersucht.
Lefebvres Überlegungen zur Organisation bzw. Produktion des (städtischen) Raumes sowie
zum Kampf um das Recht auf Stadt bildeten den theoretischen Kontext. Der Fokus der
praxisorientierten Forschungskonzeption wurde auf die Alltagswelt Favela und die
Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmuster der Favela-BewohnerInnen gerichtet. Diese
Perspektive wurde ergänzt durch die soziale Praxis der Mittel- und Oberklasse und deren
Umgang mit der strukturierten sozialen Ungleichheit. Eingebunden in Bourdieus
Praxistheorie ergab sich als Schlüssel zum Verstehen der komplexen Zusammenhänge
bezüglich der klassenübergreifenden Aufrechterhaltung sozialer und räumlicher
Grenzziehungen, und damit einer „hybriden“ gesellschaftlichen Stabilität, das Praxismodell
eines „Habitus der Scham“.
Mit der Konzeption einer Geographie sozialer Ungleichheit wird eine Perspektive angeboten,
mit welcher die soziale Konstruktion ungleicher Raumstrukturen und die politische, soziale
und ökonomische Wirksamkeit von Räumen analysiert werden können. Sie begreift den
Raum als Ungleichheitsdimension, womit dieser als ein den Akteuren in der Alltagspraxis
meist verborgener sozialer Machtfaktor decodierbar wird.

Förderung durch das Elitenetzwerk des Universitätsverbundes Bayern (2004-2008)

Publikationen

Veronika Cummings, Elisabeth Sommerlad, (Moderation), Indischer Ozean. Geographische Rundschau (4) 2020.

Book: Veronika Cummings, Aurel von Richthofen and Zahra Babar, (eds.), Arab Gulf Cities in Transition: Towards New Spatialities, ETH Zurich Research Collection, 2019. doi.org/10.3929/ethz-b-000339841

Sarah Albrecht, Tobias Boos, Veronika Deffner, Matthias Gebauer and Shadia Husseini de Araújo (eds.), Editorial: Conceptualising ‘Muslim Diaspora‘, Journal of Muslims in Europe, 5, 2016. DOI: 10.1163/22117954-12341316

Veronika Deffner, Christoph Haferburg and Patrick Sakdapolrak, (eds.), Relational denken, Ungleichheiten reflektieren  ̶  Bourdieus Theorie der Praxis in der deutschsprachigen Geographischen Entwicklungsforschung, Geographica Helvetica, 69(1), 2014. DOI: 10.5194/gh-69-3-2014

Book: Veronika Deffner and Ulli Meisel (eds.), „StadtQuartiere“  ̶  Sozialwissenschaftliche, ökonomische und städtebaulich-architektonische Perspektiven, Essen, Klartext, 2013.

Book: Veronika Deffner, Habitus der Scham – die soziale Grammatik ungleicher Raumproduktion. Eine sozialgeographische Untersuchung der Alltagswelt Favela in Salvador da Bahia (Brasilien), Passauer Schriften zur Geographie, 26, Passau, Universitätsverlag, 2010.

Book: Veronika Deffner, Städtische Wasserversorgung in Mahajanga, Madagaskar  ̶ Entwicklungszusammenarbeit in Theorie und Praxis, Würzburger Geographische Manuskripte 62, Würzburg, 2003.

 

Veronika Cummings and Carmella Pfaffenbach, 'Sozialer Raum und soziale Ungleichheit', in: Schneider-Sliwa, Braun, B., Helbrecht, I. & R. Wehrhahn (eds.), Humangeographie, Geographisches Seminar, Westermann, Braunschweig, 2021, pp.244-253.

Veronika Cummings and Lara Christmann, 'Internationale Arbeitsmigration in die arabischen Golfstaaten', Geographische Rundschau, (4) 2020, pp. 28-32

Konter, Oliver, Elisabeth Sommerlad, Veronika Cummings and Jan Esper,' Bourbon-Vanille aus Madagaskar', Ökologische und ökonomische Einflussfaktoren auf die Ertragsvariabilität eines globalen Handelsprodukts, Geographische Rundschau, (4) 2020, pp.10-15.

Veronika Cummings, 'Challenges and aspirations of the 'post-oil nation' in the Sultanate of Oman', in: Lenze, N. & C. Schriwer (eds.), Participation Culture in The Gulf. Networks, Politics and Identity, Routledge, London/New York, 2019, pp.109-124.

Veronika Cummings, Aurel von Richthofen and Zahra Babar, ‘Arab Gulf Cities in Transition: Towards New Spatialities’, in: Cummings, V., A. von Richthofen and Z. Babar, (eds.), Arab Gulf Cities in Transition: Towards New Spatialities, ETH Zurich Research Collection, 2019, pp. 6-14. doi.org/10.3929/ethz-b-000339841

Veronika Cummings and Aurel von Richthofen, 'Urban sustainability as a political instrument in the Gulf region exemplified by projects in Abu Dhabi', DIE ERDE, Berlin, Gesellschaft für Erdkunde, 148(4), 2017, pp. 253-267. DOI:10.12854/erde-148-53

Veronika Cummings, ‘Economic Diversification and Empowerment of Local Human Resources: Could Singapore be a Template for the GCC Countries?’, in: Mishrif, A. & Y. Hamad (eds.), Economic Diversification in the Gulf Region. Comparing Global Challenges, London, Palgrave Macmillan, 2017, pp. 241-260.

Sarah Albrecht, Tobias Boos, Veronika Deffner, Matthias Gebauer and Shadia Husseini de Araújo, 'Editorial: Conceptualising “Muslim Diaspora”', Journal of Muslims in Europe, 5, 2016, pp.1-9. DOI: 10.1163/22117954-12341316

Malte Steinbrink, Christoph Haferburg, Daniel Ehebrecht, and Veronika Deffner, ’Megaevents und favelas  ̶  Strategische Interventionen und sozialräumliche Effekte in Rio de Janeiro‘, sub\urban. Zeitschrift für kritische Stadtforschung, 3, 1, 2015, pp. 45-74.

Veronika Deffner, ‘Migrants from Asia and the Production of “Globalised Cities” in the Arab Gulf Countries’, in: ASAN Institute for Policy Studies (ed.), Globalisation and the Ties that Bind: Korea and the Gulf, ASAN Report, October 2015, pp. 51-67.

Veronika Deffner and Carmella Pfaffenbach, ’Migration, modernisation, and the urban immigration society in the Sultanate of Oman‘, Middle East Insights, 128, 2015. DOI: 10.23976/INS.2015128

Marike Bontenbal and Veronika Deffner, ’Place attachment and sense of belonging in oasis villages in the capital area of Muscat’, TRIALOG, 114/3, 2015, pp. 16-20.

Veronika Deffner and Carmella Pfaffenbach, ’Urban Spatial Practice of a Heterogeneous Immigration Society in Muscat, Oman’, TRIALOG, 114/3, 2015, pp. 9-15.

Veronika Deffner, Christoph Haferburg and Patrick Sakdapolrak, 'Relational denken, Ungleichheiten reflektieren  ̶  Bourdieus Theorie der Praxis in der deutschsprachigen Geographischen Entwicklungsforschung. Editorial', Geographica Helvetica, 69(1), 2014, pp. 3-6. doi.org/10.5194/gh-69-3-2014

Veronika Deffner and Christoph Haferburg, ’Bourdieus Theorie der Praxis als alternative Perspektive für die Geographische Entwicklungsforschung‘, Geographica Helvetica, 69(1), 2014, pp. 13-25. doi:10.5194/gh-69-7-2014

Veronika Deffner and Christoph Haferburg, ’Pierre Bourdieu: Habitus und Habitat als Verhältnis von Subjekt, Sozialem und Macht’, in: Oßenbrügge, J. & A. Vogelpohl (eds.), Theorien in der Raum- und Stadtforschung. Einführungen, Münster, Westfälisches Dampfboot, 2014, pp. 328-347.

Veronika Deffner, ’Gelebte Translokalität von indischen Studierenden in Aachen’, Geographische Rundschau, 66(11), 2014, pp.18-23.

Veronika Deffner and Carmella Pfaffenbach, ’Arbeidsmigratie vormt nu bedreiging: Oman investeert in nationaal human capital’, Geografie, 2 (23), 2014, pp.12-14.

Veronika Deffner, ’The Indian Diaspora in Muscat’, in: S. I. Rajan (ed.), India Migration Report 2013: Diaspora and Development, London/New York/New Delhi, Routledge, pp.181-192.

Veronika Deffner, ’„Favelas are not bad places to live“. Neue Ausdrucksmöglichkeiten für Widerstand’, In: Tschorn, L., T. Schmitt, & S. Husseini de Araújo (eds.), Widerständigkeiten im Land der Zukunft. Ein anderes Brasilienbuch, Münster, Unrast, 2014, pp.231-244.

Veronika Deffner and Carmella Pfaffenbach, ’Integration auf Zeit für ein Leben in Transition: Gesellschaftlicher und politischer Umgang mit den Herausforderungen einer segmentierten städtischen Migrationsgesellschaft in Muscat (Oman)‘, Raumforschung und Raumordnung, 71(3), 2013, pp.233-245. doi.org/10.1007/s13147-013-0224-0

Veronika Deffner and Christoph Haferburg, ’Raum, Stadt und Machtverhältnisse. Humangeographische Auseinandersetzungen mit Bourdieu‘, Geographische Zeitschrift, pp.164-180.

Veronika Deffner, ’Das „Andere“ erfahren und verstehen‘, in: Pfaffenbach, C., P. Reuber & A. Mattissek, (eds.), Methoden der Humangeographie, Braunschweig, Westermann, 2013, pp.155-157.

Veronika Deffner, ’Quartiere als soziale Räume. Sozialgeographische Reflexionen’, in: Deffner, V. & U. Meisel, (eds.), Sozialwissenschaftliche, ökonomische und städtebaulich-architektonische Perspektiven, Essen, Klartext, 2013, pp.83-98.

Veronika Deffner and Ulli Meisel, ’Quartiere in der Stadt: eine Einordnung theoretischer und praktischer Zugänge’, in: Deffner, V. & U. Meisel, (eds.), Sozialwissenschaftliche, ökonomische und städtebaulich-architektonische Perspektiven, Essen, Klartext. 2013, pp.7-16.

Veronika Deffner, ’Second class citizens’, D+C Development and Cooperation. International Journal, Vol. 38(3), 2011, pp.110-112.

Veronika Deffner, ’Henri Lefebvre’, in: Middell, M. & U. Engel, (eds.), Theoretiker zur Globalisierung, Leipzig, Universitätsverlag, 2010, pp. 307-322.

Veronika Deffner‚ ’Geografia da Desigualdade Social. Uma perspectiva de geografia urbana crítica apresentada a partir do exemplo da produção social da favela em Salvador-BA’, GeoTextos, Vol. 6(2), 2010. pp.115-137. DOI: http://dx.doi.org/10.9771/1984-5537geo.v6i2.4833

Veronika Deffner, ’Stimmen aus der Favela. Naturalisierung sozialer Ungleichheit „von unten“ in Brasiliens Städten’, in: E. Rothfuss (ed.), Entwicklungskontraste in den Americas, Passauer Kontaktstudium Erdkunde, 9, Passau, 2008, pp.27-49.

Veronika Deffner and Eberhard Rothfuß, ’Reservas naturais e desenvolvimento regional sustentável: o exemplo do parque nacional da Floresta da Baviera na Alemanha (“Bayerischer Wald“)’, GeoTextos, Vol. 3(2), 2007, pp.117-137. DOI: 10.9771/1984-5537geo.v.3i0.3048

Veronika Deffner, ’Soziale Verwundbarkeit im „Risikoraum Favela“. Eine Analyse des sozialen Raumes auf der Grundlage von Bourdieus „Theorie der Praxis“‘, in: Wehrhahn, R., (ed.): Risiko und Vulnerabilität in Lateinamerika, Kieler geographische Schriften, 117. Kiel, 2007, pp. 207-232.

Eberhard Rothfuß and Veronika Deffner, ’Informeller urbaner Sektor: Ungesicherte Ökonomie der Mehrheit in Lateinamerika, Afrika und Asien’, in: Rothfuß, E. & D. Böhn, (eds.), Handbuch des Geographieunterrichts, Entwicklungsländer, 8/1. Köln, 2007, pp.210-218.

Veronika Deffner and Ernst Struck, ’Lateinamerikas Städte im Wandel: Geographische Stadtforschung zu Lateinamerika im deutschsprachigen Raum seit 2000. Themen, Trends und kritische Analyse‘, in: Rothfuß, E. & W. Gamerith (eds.), Stadtwelten in den Americas, Passauer Schriften zur Geographie, 23. Passau, 2007, pp.13-36.

Veronika Deffner, ’Lebenswelt eines innerstädtischen Marginalviertels in Salvador da Bahia (Brasilien)  ̶ Umgang mit sozialer und räumlicher Exklusion aus Sicht der armen Bevölkerungsgruppen‘, Geographica Helvetica, 61(1), 2006, pp.21-31. DOI: 10.5194/gh-61-21-2006

Veronika Deffner, ’A theory-directed problem analysis in the sector of urban water management in developing countries. Results of a socio-geographical case study in the town of Mahajanga/Madagascar’, in: M. Schmitz (ed.), Water and Sustainable Development. Schriften zur Internationalen Entwicklungs- und Umweltforschung, 13, Gießen, 2005, pp.149-168. DOI: https://doi.org/10.3726/978-3-653-02074-8

 

Akademische Funktionen

  • Sprecherin des Ethik-Forums der JGU Mainz
  • Vorsitzende der Ethik-Kommision (FB 09) der JGU Mainz
  • Mitglied im Koordinationsausschuss des Zentrum für Interkulturelle Studien (ZIS), JGU Mainz
  • Mitglied im Leitungsgremium der Gutenberg Graduate School of the Humanities and Social Sciences
  • Partnerin im Mercator Science-Fellowship Programm
  • Gleichstellungsbeauftrage des Fachbereichs 09 der JGU Mainz
  • Editor Buchreihe "Perspektiven der Humangeographie" (Springer Verlag)
  • Redaktionsbeirätin Geographische Rundschau (Westermann Verlag)
  • Editor "Media Geography Mainz" (Universität Mainz)
  • Mitglied Deutscher Hochschulverband (DHV)
  • Mitglied Middle East Studies Association (MESA)
  • Mitglied der Deutsch-Omanischen Gesellschaft (DOG)
  • Mitglied Deutsche Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO)
  • Mitglied Geographischer Arbeitskreis Entwicklungstheorien (GAE) der DGfG
  • Mitglied Arbeitskreis Geographische Migrationsforschung der DGfG
  • Mitglied Arbeitskreis Lateinamerika der DGfG
  • Mitglied Arbeitskreis Geographie und Gesellschaftstheorien der DGfG